Donnerstag, 15 April 2021 Angekommen

Unser zu Hause hat uns wieder und wir geben uns Mühe, uns in den täglichen Trott einzureihen. So mussten wir uns gleich startklar machen, um die Arzttermine zu organisieren.

So ist es eben, wenn der Körper in die Jahre gekommen ist und ie Verschleißerscheinungen offenbar, sichtbar und körperlich fühlbar werden.

Seit unserer Abreise gehören jetzt mehr als fünf Monate der Vergangenheit an und wenn ich zurück denke, als wir uns aufmachten, in unser Winterquartier nach Spanien zu reisen, befanden wir uns in einer Dreier-Beziehung; Moni, Hansi und ich. So sollte es auch bleiben.

So sehr wir uns auf unser Winterquartier freuen, so sehr freuen wir uns auch wieder auf unser Zuhause. Denn wir reisen gern und lieben zum einen die Abwechslung zum anderen natürlich das erwartbare angenehme Klima in Süd-Spanien, das unserem Körper und der Seele nur gutes antut. Rund sechs Übernachtungen waren für die Hinreise vorgesehen, die definitiv auch eingehalten wurden.

Wie üblich, das immer wiederkehrende Ereignis des Zeltaufbaus nach der Ankunft. Unser „Kleener“, die Granate, hat die Reisezeit augenscheinlich gut überstanden und ist wieder in seiner Heimat angekommen. Nun konnte der Alltag beginnen, der sich parallel zu Haltern nicht wesentlich ändert, bis auf die Raumgröße unmittelbar um uns herum, die man auch aus einer anderen Sicht sehen kann. In dieser Betrachtungsweise zeigt sich das der Anteil des Positiven dem Negativen übersteigt. Denn ausschließlich die positiven Aspekte stehen im Fokus, z.B. die Gesundheit.

Natürlich kann schon mal eine Kältewelle hereinbrechen, besonders dann, wenn die mitteleuropäische Großwetterlage das mediterrane Wetter beeinflusst. In Höhenlagen ist Schnee keine Seltenheit, aber in den Niederungen, an der Küste ist es meines Wissen noch nicht zum Schneefall gekommen. Die darauffolgenden Monate gaben uns das Gefühl der innerlichen

Zufriedenheit. Bis Mitte Februar war ein Regentag zu verzeichnen. Nach Sonne pur wurde es teilweise ungemütlich-launisch. Wie ich aus den Meldungen der „Dagebliebenen“ höre, soll es nicht besser geworden sein. Selbst in den Tagen vor unserer Heimreise kam es oft zu starken Winden, sodass der Abbau des Zeltes, nach Wetterbericht, in einer ruhigen Zeit stattfinden soll. Aber mit dem Wetter kann man nicht zu 100% planen, ein Restrisiko besteht immer.

In Gedanken, mit dem Abbau beschäftigt, saß mir Hansi auf der Schulter, ich ging ins Freie und bemerkte erst später, dass sich etwas auf meiner Schulter bewegte. Es war tatsächlich Hansi. Er war meine zweite Haut, kletterte oder saß permanent an mir bzw. auf mir. Manchmal suchte ich nach ihm, der sich aber an mir befand. Die vorangegangene Situation war ähnlich, aber ich hatte in beiden Händen schwere Taschen zu tragen. Als ich ihn bemerkte, drehte ich mich wieder um und ging ins Zelt zurück. Es folgte ein kräftiges aufatmen, die Situation war gerettet.

In dieser Ausgangslage habe ich nicht rational gehandelt.

Reflexartig habe ich nach ihm gegriffen, wodurch er die Ferne suchte. Der kräftige Wind gab nochmal gehörig Schubkraft, sodass Hansi nach Sekunden nicht mehr zu sehen war. Alle Versuche waren vergebens. Was uns bleibt sind die Erinnerungen an eine schöne Zeit mit Hansi, der unvergessen bleibt. Für mich war er ein Stück Lebensinhalt. Auch Monate später schweifen die Gedanken immer mal wieder zu ihm zurück.

Aber das Leben geht weiter.

Unter diesem Aspekt bereisen wir den westlichen Teil Andalusiens, Ronda, die „Puente Nuevo“, eine Steinbrücke aus dem 15. Jahrhundert mit der imposanten El Tajo- Schlucht, das „El Tocal de Antequera“, mit den fantastischen Steinformationen, last not least, das Naturreservat „Ebro Delta“.

Diese bleibenden Eindrücke werden wir mit nach Hause nehmen und freuen uns schon heute, solange das noch möglich ist, weitere zu sammeln.

Bis bald……..

Pardon, das aktuelle Video stammt aus 2021, nicht wie im Abspann aus 2020.

Bis dann…………

Dienstag, 6. April 2021 Immer weiter, die Spur nach Norden

Unweit der Rhone schlagen wir am Ort Le Pouzin unser Nachtlager auf. Ab 19 Uhr stehen wir hier mit unserem Wohnmobil als einziges Fahrzeug auf dem Platz und werden nur ab und an von den vorbei fahrenden Fahrzeugen akustisch gestört. Die Dunkelheit tritt ein und der Verkehr nimmt rapide ab, sodass wir auf eine ruhige Nacht hoffen können. So war es auch und ein sonniger Tag beginnt.

Nach dem Frühstück nehmen wir Fahrt auf, immer gen Norden. Der Ort Belleville sur Saone wird angesteuert und den Womo-Stellplatz erreichen wir gegen 13 Uhr. Das Wetter, es ist immer noch schön, stimuliert uns zum Einkaufen. Spargel, unter anderem haben wir im Focus. Im Intermarche wird er zum Kilopreis von 15,98 € angeboten.

Er ist nicht der frischeste, aber wir müssen ihn akzeptieren, denn es gibt keine Alternative. Ostern hat die Regale des Marktes fast leergefegt und der Soll-Bestand wurde noch nicht ergänzt.

Die Zahlen-Skala auf dem Thermometer am heutigen Morgen gab 0° an. Eine große Differenz, parallel zu den vergangenen Tagen, die um die 12° lagen – aber strahlender Sonnenschein.

Wir machen uns fertig für die Weiterreise nach Pont a Mousson, das liegt an der Moselle (Mosel) und gehört zur Region Lothringen.

Pont a Mousson-Moselle

Bis bald……..

Von der Natur pur, zurück in die Zivilisation.

Wir fahren heute zu unserer Letzten Etappe in Spanien, nach Empuriabrava. Aus einem Sumpfgebiet entstand in den 1960- er Jahren das kleine Venedig Spaniens.

Es sind die Kanäle, die sich durch die gesamte Stadt hindurch ziehen.

Heute gilt Empuriabrava nach eigener Aussage als größte Marina der Welt und verfügt über ähnlich viele Wasserstraßen, wie Venedig, was fehlt ist die Romantik und Antike.

Jedes Haus oder Apartment hat hier seinen eigen Bootsanlegeplatz. Es verwundert nicht, das besonders „Betuchte“ gleich ein ganzes Haus, respektive Ferienhaus ihr „eigen“ nennen. Ein Magnet für Touristen, Tagesbesucher und Erlebnishungrige ist die hervorragende touristische Infrastruktur, gute Einkaufsmöglichkeiten und viele Unterhaltungsangebote.

Den PCR-Test – Speichelprobe – der erkennt, ob wir infiziert sind, haben wir heute morgen abgegeben. Nun warten wir auf das Resultat. In der verbleibenden Zwischenzeit werden wir die Gelegenheit nutzen, das Umfeld näher kennen zu lernen. Die Entscheidung fiel für das Radfahren, denn die Umgebung ist doch sehr weitläufig und die Distanzen sind mit einem Rad zum einen zügiger zu erreichen und zum anderen schont es das Fußwerk.

Zur Zeit gewinnen wir immer wieder neue Eindrücke und das Wetter meint es gut mit uns. Seit der Abreise von Roquetas de Mar hatten wir bis dato nur zwei miese Tage. Fast jeder Tag war ein Sonnentag. Diese Gefühle lassen die Gedanken an die Heimat, die immer näher rückt, in den Hintergrund schieben.

Durch den Zwangsaufenthalt in Empuriabrava können wir auch positive Aspekte abgewinnen, denn wir hätten diese Region niemals besucht. Es waren letztendlich zwei schöne und interessante Tage und die Gewissheit von Covid 19 nicht infiziert zu sein.

So lässt es sich aushalten!

Am frühen Morgen in Empuriabrava, Blick aus dem Fenster.

Abreise Empuriabrava

Oben sehen wir den Gipfel des Canigou- 2.800 m

Etang bei Bacaras

Rhone-Ardeche

Bis dann…..

31. März 2021 Ebro-Delta

In l‘Ampolla angekommen, ca. 12 Kilometer von L‘aldea entfernt, finden wir ein schönes Plätzchen. Schöne Gesamtaussicht von einer Anhöhe aus, mit Blick direkt auf das Meer. Hier werden wir bis zu unserer Abreise am Donnerstag, bleiben.

Folgende Überlegungen spielten eine maßgebliche Rolle. Bis zur Abreise nach Empuriabrava haben wir noch einen Tag zur Verfügung. Das Wetter ist optimal, das Naturreservat ist sehr nah und der derzeitige Standort könnte nicht besser sein. Wir bleiben noch einen Tag und fahren schnurstracks ins Naturschutzgebiet, um die Fauna und Flora an einer anderen Umgebung zu beobachten.

Die Ausbeute ist im Folgenden zu betrachten.

Blick aus dem Womo-Fenster

Samstag, 27. März 2021 Naturschutzpark Ebro-Delta

Das Wetter ist ja mies heute, alles grau in grau. Da fällt die Entscheidung leicht, weiterzufahren. Wir haben das Ebro-Delta ins Auge gefasst und fahren los. Am Nachmittag treffen wir in l‘Aldea, am Rande des Naturschutzpark Ebro-Delta ein.

Ein kleiner Stellplatz mit Ver- und Entsorgung erwartet uns. Heute werden wir uns erst einmal aklimatisieren, bevor wir den nächsten Tag mit unserer Excursion ins Paradies der Flora und Fauna beginnen.

Der Ebro ist der zweitlängste Fluss der iberischen Halbinsel. Sein Delta ragt viele Kilometer ins Meer hinein und stellt eines der größten Feuchtgebiete Spaniens dar, zudem ist es das größte Reisanbaugebiet Spaniens. Mit traditionellen Festen feiern die Katalanen die Reisaussaat im Juni und die Ernte im September/Oktober.

Sonne pur, besser kann eine Fahrradtour nicht beginnen. Google Maps hat uns die Route berechnet, an der wir uns strickt halten werden, denn wir haben absolut keine Orientierung -ausser kleine zerfallene Anwesen und Getreidesilos verändern die Gegend, in der Reisanbauflächen und Wasserkanäle das Landschaftsbild prägen.

Lagerräume zum trocknen der Reisbündel

Artischockenfeld

Die Vorbereitungsarbeiten sind sichtlich abgeschlossen und karge Böden liegen rechts und links des Weges vor uns, so weit das Auge reicht. Die Kanäle die zur Zeit trocken liegen, werden in der Aussaatphase gefüllt und in die abgesteckten Felder geflutet. Das Ebro-Delta ergrünt.

Weil die Bedingungen des Ebro-Deltas wie geschaffen für den Anbau dieses Getreides sind, wird von hier aus ganz Spanien versorgt.

Die Vorbereitungsarbeiten sind sichtlich abgeschlossen und karge Böden liegen rechts und links des Weges vor uns, so weit das Auge reicht. Die Kanäle die zur Zeit trocken liegen, werden in der Aussahtphase gefüllt und in die abgesteckten Felder geflutet. Das Ebro-Delta ergrünt.

Weil die Bedingungen des Ebro-Deltas wie geschaffen für den Anbau dieses Getreides sind, wird von hier aus ganz Spanien versorgt.

Aus der Ferne können wir Flamingos sehen, die weit hinten im Wasser stehen. Keine große Population, sondern gerade mal zwei Exemplare die mit Futtersuchen beschäftigt sind. Stattdessen sehen wir einige Kolonien von schwarzen Ibissen, die hier sehr häufig auftreten und wie soll es sein, angeregt gründeln. Weitere Wasservögel kommen mir vor die Linse, unter anderem die Schwarzflügelstelze, Audouins-Möwe, die Witgat und uns unbekannte Wasservögel. Mit einem Super-Teleopjektiv ausgestattet- das ich nicht besitze- hat man weitaus bessere Chancen in den unmittelbaren Lebensbereich der Vögel zu erkunden. Unser ornithologischer Wissensschatz befindet sich im Durchschnitt, sodass wir erheblichen Zeitaufwand und Recherche aufwenden mussten, die Vogelart einzelner zu bestimmen.

weitere diverse Aufnahmen….

Die Aufenthaltsdauer auf dem Stellplatz ist auf drei Tage limitiert, zwangsläufig ist die Weiterfahrt gen Norden vorgegeben.

Bis dann……

Ankunft Benicassim 24. März 2021

Unter strahlend blauen Himmel fand unsere Weiterreise von Murcia nach Benicassim statt.

Murcia – eine Großstadt mit 1,5 Millionen Einwohnern war das Ziel unseres Übernachtungsplatzes. Wir wählten diesen Standort, denn 400 Kilometer Tagesleistung sind genug.

Ein riesiger Parkplatz eines EKZs, mit einem abgegrenzten Bereich für Wohnmobile erwartet uns und unter vielen fanden wir einen schönen Platz mit gepflegten Baumbestand.

Die Nacht verlief recht ruhig, so waren wir ausgeschlafen und konnten unsere Reise nach Benicassim fortsetzen.

Um weiter autark zu sein, fahren wir stets den Ort Benicassim an, wenn wir ins Winterquartier reisen oder die Heimfahrt antreten. Die Versorgung mit Frischwasser oder die Entleerung von Grauwasser bzw. Fäkalien-Cassette favorisieren ihn.

Aber auch die nahe Anbindung zum Zentrum (fussläufig) machen diese Station besonders attraktiv.

Der Abschied von Hansi fiel mir besonders schwer, sodass ich mit der Planung total konfus war.

1 Woche sind wir zu früh angereist und haben nun noch einige Zeit Luft.

Für den 2. April ist der PCR-Test in Empuriabrava geplant, der negativ sein muss und maximal 72 Stunden Gültigkeit besitzt. Er ist für die Einreise nach Frankreich zwingend erforderlich. Ohne Vorlage dieses Dokuments wird bei einer Polizeikontrolle ein Bußgeld von 135 € erhoben und zurückgewiesen. Übrigens kostet der Test 90 € pro Person. Bei Buchung einer Mallorca-Reise erhalten Kunden aktuell den PCR-Test gratis. Situationsbedingt macht man sich hier die Taschen voll!

Angekommen!

22. März 2021 Das EL Torcal

Unser Ziel ist heute Antequera, eine Stadt in der andalusischen Provinz Malaga, in dessen Region sich das Naturschutzgebiet El Torcal befindet.

Die gigantischen und unzähligen Steinformationen machen das El Torcal besonders einzigartig. Während wir durch das Naturschutzgebiet gewandert sind, haben wir uns teilweise in einer anderen Welt gefühlt. Die Millionen Jahre alten Kalksteine sehen so aus, als wären sie absichtlich Schicht auf Schicht gestapelt oder zu Türmchen geformt. Wenn man viel Fantasie besitzt, könnte man aus diesen einzigartigen Skulpturen bzw. Formen ähnliches aus der Tier-und Menschenwelt erkennen. So etwas haben wir noch nie gesehen.

Wir entscheiden uns für die gelbe Stecke, sie ist 2,5 Kilometer lang und führt durch den Talkessel bis zum Mirador in 1200 Metern Höhe. Der Boden ist sehr steinig und uneben. Deshalb haben wir sehr auf unsere Schritte geachtet, um ein Einknicken des Fußes zu vermeiden. Aber es ist alles gut abgelaufen und der Muskelkater hat sich am nächsten Tag schon bemerkbar gemacht.

Abreise El Torcal

Sierra Nevada

Bis dann……..

R O N D A

Die einzigartige Stadt liegt auf einem Felsplateau. Getrennt wird es durch eine 100 Meter tiefe Schlucht, die Tajo-Schlucht, deren Wände auf beiden Seiten senkrecht abfallen. Über der Schlucht befindet sich eine wunderschöne Brücke, die ein architektonisches Meisterwerk darstellt-die Puente Nuevo. Sie gilt es zu besuchen.

Vom Wohnmobilstandplatz bis zum historischen Zentrum sind es gerade mal 30 Minuten Fußweg. Uns erwartet ein steiler Aufstieg in die Altstadt bzw. ins Zentrum der Bewunderung. Hier oben hat man einen faszinierenden Blick auf das weite Umfeld und einen schönen Blick auf die zwei Ansichten der Brücke.

Nach der Abendstimmung durch die lebhafte Altstadt begeben wir uns zurück zum Standort.

Der folgende Tag beginnt mit einem wolkenlosen Himmel. Um die Brücke in ihrer ganzen Pracht zu sehen, gehen wir hinunter ins Tal. Der Abstieg kennzeichnet sich durch Treppen und steile Wege, teilweise loses Gestein ohne Ende, wohlgemerkt nichts für Fußkranke. Die Anstrengung wieder hinauf lohnt sich definitiv.

Die folgenden Fotos sprechen ihre eigene Sprache.

Es folgt Antequera, – el Torcal

Bis dann…….

Abreise Spanien Frühjahr 2021

Seit dem 6. November 2020 war Roquetas de Mar (Spanien) für Hansi, Moni und Hagen vorübergehend das zu Hause.

In dem Zeitraum von ca. 5 Monaten lässt uns das gewählte Lebenskonzept, die kalte Jahreszeit in Haltern in den Hintergrund schieben. Wir sind nicht im Urlaub, sondern erleben aus der Perspektive der Einheimischen die zwei Jahreszeiten Herbst und Winter, die sich in dieser Region durch das angenehm warme Klima auszeichnet. Demzufolge gewinnen wir viele Eindrücke von Land und Menschen.

Nun neigt sich diese schöne Zeit langsam aber sicher dem Ende zu.

Heute verlassen wir „ohne Hansi“, unserem treuen Begleiter, den angestammten Platz in Richtung Ronda. Die Symbiose zwischen Mensch und Tier fand ein trauriges Ende. Während des Zeltabbaus ging ich kurz ins Wohnmobil um eine Tüte auszutauschen. Wie es halt so ist, flog er wie immer auf meine Schulter, um die Nähe zu spüren. In Gedanken verließ ich das Wohnmobil und bemerkte erst später, dass Hansi auf meiner Schulter verweilte.

Reflexartig hatte ich ihn mit meiner Hand ergreifen wollen. Dies gelang mir nicht und er flog rasend schnell vom Wind getrieben in die weite Ferne. Sämtliche Versuche waren zwecklos.

Er war für uns ein Stück Lebensinhalt. Hansi und mich verband eine innige Freundschaft und im Umfeld galten wir als die „Unzertrennlichen“.

Am Samstag verließen wir unser Domizil, um nach Ronda, ca. 300 Kilometer Richtung Malaga (Westen) zu fahren. Beeindruckende Landschaften, intensiv grüne Weiden, wechselnde Erhebungen und schroffe Felsen kennzeichnen diese Berglandschaft, die sich Serrania de Ronda nennt.

Bis dann……….

Sonntag, 14. Februar 2021 Clasica de Almeria

Ein großartiges Sportereignis findet am 14. Februar 2021 in der Region Almeria, die Clasica Almeria, statt.

In diesem Jahr nehmen 22 Mannschaften darunter, Gazprom-Movistar-Bora-Hans-Grohe-Astana-Mitchelton-Scott-Teams aus Belgien, Spanien, Frankreich, Holland der Schweiz, Australien, Russland, Kasachstan, Polen, Spanien und den USA, teil.

Elf aus der Top-Kategorie der World Tour und weitere elf aus dem Pro-Team, die einen Zug(Peloton) aus 154 Fahrern bestehen. Unter ihnen ist der Doppelmeister der letzten beiden Wettbewerbe-2019/2020, der Deutsche Pascal Ackermann vom Bora-Team(Hans Grohe). Er möchte weiterhin Geschichte schreiben und seinen dritten Titel in Folge hinzufügen. Ob es ihm gelingen wird bleibt dahingestellt.

Die Gesamtstrecke von 183 Kilometern und auf eine Gipfelhöhe von 530 Metern in 4,5 Stunden, ist zu überwinden. Ab hier beginnt der lange Abstieg von 20 Kilometern auf Meereshöhe.

Der letzte Teil des Rennens wird live in etwa 50 Staaten übertragen. Das Ziel ist unweit unseres Platzes und wir werden haut nah(Corona) dabei sein. Der deutsche Sprinter Pascal Ackermann vom Team Bora-Hans Grohe, der die letzten Rennen für sich entscheiden konnte, verpasste die Gelegenheit drei Siege in Folge zu erzielen. Giacomo Nizzolo, ITA, vom Team Qhubeka Assos gewann den Sprint vor Florian Senechal-von Deceuninck-Quick-Step, FRA. und Martin Laas EST. vom Team Bora-Hans Grohe.

Bis dann………